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All-in mit schwarzgelben Chips

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Das Bundesliga-Wochenende hält diesmal mal einige knifflige Partien bereit, bei denen die Favoritenrolle nicht klar verteilt ist. Ein Duell habe ich mir aber sofort grün angestrichen: Borussia Dortmund gegen Werder Bremen. Ich setze am 29. Spieltag alles auf schwarzgelb und ergänze mein Team mit preiswerten Alternativen mit viel Potenzial. Hier kommt meine Shortlist:

Abwehr:

Mats Hummels (26,1 Millionen, Borussia Dortmund): Mats Hummels oder nicht Mats Hummels ist an vielen Spieltagen die Frage. Der Dortmunder ist nicht nur der punktbeste – sowohl Gesamt als auch im Durchschnitt – sondern auch der teuerste SPITCH-Verteidiger. Gegen Werder Bremen rechne ich damit, dass er seinen Schnitt von 411 Zählern mindestens erreichen kann, denn das Team von Florian Kohfeldt kommt in dieser Saison nur auf 43,6 Prozent Ballbesitz. Nur der FC Augsburg und der 1. FSV Mainz 05 haben noch seltener den Ball. Für Hummels wird es deshalb am Sonntag zahlreiche Möglichkeiten geben, mit seinen präzisen langen Pässen SPITCH-Punkte en masse einzufahren. Keven Schlotterbeck (9,1 Millionen, Sport-Club Freiburg): Ja, der FC Schalke 04 hat zuletzt gegen den FC Augsburg gewonnen und der Sport-Club Freiburg hat vier der letzten fünf Partien verloren – ich glaube aber dennoch an ein gutes SPITCH-Spiel des Teams von Christian Streich. Schließlich hatte selbst der FC Augsburg gegen die Knappen 54,8 Prozent Ballbesitz. Der Schnitt der Fuggerstädter liegt bei 43,5. Das führt mich zu der Annahme, dass der SC Freiburg seine durchschnittlich 47,1 Prozent der Ballbesitzphasen deutlich übertreffen wird. Schlotterbeck wird davon profitieren und sollte an seine gute Form der letzten beiden Partien (382 und 253 SPITCH-Punkte) anknüpfen können.
Friedhelm Funkel war noch nie für Ballbesitzfußball bekannt
Felix Uduokhai (13,4 Millionen, FC Augsburg): Nach dem Spiel beim FC Schalke 04 könnte der FC Augsburg gegen DSC Arminia Bielefeld zum zweiten Mal in Serie mehr Ballbesitz als der Gegner haben, denn auch die Ostwestfalen überlassen die Kugel lieber anderen. Das wird Felix Uduokhai helfen, der unabhängig von den durchwachsenen Augsburger Leistungen eine starke Saison spielt. 27 Einsätze stehen für ihn zu Buche, 24 Mal holte er mindestens 200 Punkte. 15 Mal übertraf er dabei 250, elf Mal sogar 300 Punkte. Gegen Bielefeld winkt der nächste Ausreißer nach oben. [caption id="attachment_1097" align="alignleft" width="200"] Photo by Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images[/caption] Sven Bender (14,2 Millionen, Bayer 04 Leverkusen): Wenn ihr meine Blogeinträge regelmäßig verfolgt, dann wisst ihr, dass ich ein großer Fan von Edmond Tapsoba (13,4 Millionen) bin, aber seit Hannes Wolf das Zepter bei Bayer 04 Leverkusen übernommen hat, sammelte Teamkollege Sven Bender jeweils mehr SPITCH-Punkte. Der 1. FC Köln kommt zwar mit einem neuen Trainer in die BayArena, aber Friedhelm Funkel war in seiner langen Karriere nie wirklich bekannt für Ballbesitzfußball. Beste Voraussetzungen für Bender, seinen 327 und 397 Punkten unter Hannes Wolf erneut ein starkes Ergebnis folgen zu lassen.

Mittelfeld:

Roland Sallai (5,3 Millionen, Sport-Club Freiburg): Über den zu erwartenden Freiburger Ballbesitz gegen den FC Schalke 04 habe ich weiter oben schon gesprochen, aber ein weiterer Aspekt, der für Akteure aus dem Breisgau spricht, ist die Schalker Durchlässigkeit in der Defensive. Die Königsblauen ließen auf die gesamte Saison gesehen die mit Abstand meisten Torschüsse zu – ein Umstand, der sich unter Dimitrios Grammozis nur unwesentlich verbessert hat. Sallai ist in guter Verfassung und hat zuletzt vier Mal in Folge die 200-Punkte-Marke durchbrochen. Drei Mal holte er in diesem Zeitraum mehr als 250, ein Mal sogar mehr als 350 Zähler. Exequiel Palacios (3,5 Millionen, Bayer 04 Leverkusen): Der Argentinier ist der große Gewinner des Trainerwechsels bei Bayer Leverkusen und verpasste unter Hannes Wolf keine einzige Minute. Das SPITCH-Ergebnis von 272 bzw. 218 Punkten war dabei ordentlich – wenn man seinen niedrigen Marktwert bedenkt. Unter Peter Bosz hatte der Mittelfeldspieler nur am 5. Spieltag in der Startelf gestanden. Da kann es durchaus sein, dass er ein wenig eingerostet war. Gegen den 1. FC Köln könnte er nun erstmals richtig durchstarten.
Marco Reus trifft auf seinen Lieblingsgegner
Marco Reus (17,2 Millionen, Borussia Dortmund): Manche Sachen lassen sich im Fußball nicht wirklich erklären. Eines dieser Mysterien ist beispielsweise, dass Marco Reus immer gegen den SV Werder Bremen zu Höchstleistungen aufläuft. In den letzten fünf Duellen gegen die Hanseaten hat Reus immer getroffen (insgesamt sechs Tore). Insgesamt steht er bei 14 Toren in 18 Bundesliga-Einsätzen gegen den SVW. Nach dem Champions-League-Aus wird die volle Dortmunder Konzentration der Bundesliga gelten. Da kommt ein kriselnder SV Werder Bremen gerade Recht. Ich setze hier auf das Gesetz der Serie. [caption id="attachment_1098" align="alignright" width="300"] Photo by Matthias Hangst/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images[/caption] Mahmoud Dahoud (6,4 Millionen, Borussia Dortmund): Mahmoud Dahoud hat sich immer mehr zum unantastbaren Strippenzieher im Dortmunder Mittelfeld entwickelt. Gegen den SV Werder Bremen wird er im Passspiel jede Menge zu tun bekommen und vielleicht auch das eine oder andere Mal zum Abschluss kommen. In den letzten fünf Partien haben die Bremer im Schnitt 15 Torschüsse pro Partie zugelassen – ein deutlich überdurchschnittlicher Wert. Ansgar Knauff (0,7 Millionen, Borussia Dortmund): Wisst ihr, wer der Topscorer in dieser Bundesliga-Saison ist? Robert Lewandowski meint ihr? In absoluten Zahlen habt ihr natürlich Recht, aber im Schnitt ist ein anderer besser – und zwar Ansgar Knauff. Der Dortmunder Flügelflitzer stand bislang 63 Bundesliga-Minuten auf dem Feld und erzielte dabei ein Tor und lieferte eine Torvorlage. Alle 31,5 Minuten war er bislang also an einem Treffer direkt beteiligt. Das ist natürlich ein nettes Rechenspielchen, aber gegen den SV Werder Bremen glaube ich an den dritten Scorerpunkt des 19-Jährigen – sofern er denn wieder von Beginn an spielen darf. Ludwig Augustinsson ist einer der besseren Linksverteidiger der Bundesliga, aber der Schwede fällt mit einer schweren Zerrung aus. Für mich heißt das: Bahn frei für Rechtsaußen Knauff!

Sturm:

[caption id="attachment_1099" align="alignleft" width="300"] Photo by Matthias Hangst/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images[/caption] Erling Haaland (33,2 Millionen, Borussia Dortmund): Augustinsson ist nicht der einzige Leistungsträger, der dem SV Werder in Dortmund nicht zur Verfügung steht. Auch Ömer Toprak wird am Sonntag nicht spielen können. Der Ex-BVB-Spieler spielt eine richtig starke Saison und mir fehlt die Fantasie, wie die Bremer Defensive Haaland ohne ihn stoppen kann. Ich rechne damit, dass sich der Norweger am Sonntag den Frust des Champions-League-Aus von der Seele schießen kann. Die vielen SPITCH-Punkt will ich da unbedingt absahnen. Deshalb heißt es diese Woche im Sturm für mich: Haaland oder nichts!
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