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SPITCH-Vorschau 10. Spieltag: Hinten sticht die Biene

Am vergangenen Spieltag schaffte ich es dank der starken Performance von Spielern wie Ruben Vargas (419 Punkte), Matthias Ginter (409), Felix Uduokhai (423), Oscar Wendt (382) oder Alassane Pléa (431) in die Gewinnzone. Ein besseres Ergebnis vergab Alexander Sörloth vom Punkt. Der Leipziger war am 9. Spieltag der einzige auf meiner Liste, der mit 62 SPITCH-Punkten richtig enttäuschte. Die insgesamt gute Trefferquote möchte ich an diesem Wochenende ausbauen, aber der 10. Spieltag liefert für uns als SPITCH-Manager einige Herausforderungen.

Bei Bayern München gegen RB Leipzig trifft die beste Offensive auf die beste Abwehr der Bundesliga. Die Preisschilder der Spieler sind aber unverändert hoch und ich werde in dieser Woche lieber woanders investieren. Borussia Dortmund wiederum muss ohne Erling Haaland in Frankfurt antreten – auch hier sitzen meine Millionen für Sancho, Reus und Co. nicht so locker wie an anderen Spieltagen. Borussia Mönchengladbach wiederum tritt am Samstag beim SC Freiburg an – was sich leichter anhört, als es ist, denn dort haben die Fohlen traditionell Probleme. Nur eines von 18 Auswärtsspielen im Breisgau konnte Borussia Mönchengladbach gewinnen. Und dieser Sieg ist schon über 18 Jahre her.

Wird das Berliner Derby in der Luft entschieden?

Photo by Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Zwei Partien stechen mir aber aus unterschiedlichen Gründen ins Auge. Am Freitagabend geht es direkt mit dem Berliner Stadtderby los und da dürften dann auch schon meine ersten SPITCH-Spieler im Einsatz sein. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen, was schon einmal eine solide Basis an SPITCH-Punkten generieren sollte. Union Berlin spielt bislang zwar groß auf, ist aber in der Luft anfällig: Fünf der elf Gegentreffer der Eisernen wurden per Kopf erzielt. Das ist der zweithöchste Wert der Bundesliga. Dedryck Boyata (VT, 14,5 Millionen) spielt generell schon eine sehr ordentliche SPITCH-Saison (durchschnittlich 272 Punkte), aber gegen Union Berlin riecht es ein wenig nach seinem ersten Saisontor. Der kopfballstarke Innenverteidiger war in der letzten Saison immerhin vier Mal erfolgreich, wartet in dieser Spielzeit aber noch auf sein erstes Erfolgserlebnis.

Wer ein bisschen weniger investieren möchte, kann auch auf Boyatas Nebenmann Omar Alderete (VT, 5 Millionen) setzen – vorausgesetzt er kommt zum Einsatz. Der Defensivspieler sammelte in den letzten vier Partien immer mindestens 200 Zähler – vor allem dank seines starken Passspiels. Im Schnitt spielt er pro Einsatz knapp fünf „Super Pässe“, die jeweils für 12 Punkte gut sind. Ich halte es sogar nicht für abwegig, gleich auf beide Herthaner zu setzen. Vielleicht sogar in Ergänzung mit Matheus Cunha (ST, 22,5 Millionen), der bei der Mannschaft von Bruno Labbadia für die Standards zuständig ist.

(Photo by Lukas Schulze/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Auf der Gegenseite ist für mich vor allem Christopher Trimmel (VT, 8 Millionen) interessant. Der Österreicher schiebt über die starke rechte Seite an, über die Union Berlin schon acht Tore eingeleitet hat. Damit hat die Mannschaft von Urs Fischer statistisch die stärkste rechte Seite der Bundesliga. Das spiegelt sich auch in Trimmels SPITCH-Punkten wider, denn in seinen acht Einsätzen holte der Rechtsverteidiger fünf Mal 250 oder mehr Punkte. Hertha wiederum hat schon sechs Gegentreffer über die linke Abwehrseite hinnehmen müssen – damit liegen sie im ligaweiten Ranking nur auf Rang 14. Da könnte also was gehen für Union Berlin.

Amiri liefert ab, wenn er auf dem Platz steht

Auf die zweite Begegnung, auf die ich dann besonders scharf bin, muss ich dann aber noch ein wenig warten. Am Sonntagabend erst ist Bayer 04 Leverkusen beim FC Schalke 04 zu Gast. Die Knappen sind nicht nur das einzige Team der Bundesliga, welches schon sechs Gegentreffer nach Kopfbällen hinnehmen musste, sondern sind auch ganz besonders anfällig nach Standards. Die elf Gegentreffer nach ruhenden Bällen sind ebenfalls ligaspitze. Durch den längerfristigen Ausfall von Salif Sané fehlt dem FC Schalke 04 zudem der kopfballstärkste Spieler im Kader. Keine guten Voraussetzungen für das Tabellenschlusslicht.

Ein Spieler, der besonders von der Schalker Schwäche profitieren könnte, ist Standardkönig Kerem Demirbay (MF, 18,5 Millionen). Der Linksfuß spielte zuletzt gegen Hertha BSC das erste Mal in dieser Saison 90 Minuten durch und holte gleich Mal 469 SPITCH-Punkte. Steht er auch gegen den FC Schalke 04 in der Startelf, zweifel ich nicht daran, dass er dieses Ergebnis wieder erreichen kann. Sollte Demirbay aber aus dem Team rotieren, rücken Leon Bailey (ST, 16 Millionen) und Nadiem Amiri (MF, 13 Millionen) in den Fokus. Bailey dürfte dann die Standards treten und Amiri liefert eigentlich generell ab, wenn er auf dem Platz steht. Bei seinen vier Einsätzen über 90 Minuten holte der Leverkusener drei Mal mehr als 280 Zähler und enttäuschte nur ein Mal (106 Punkte).

Tapsoba ist eine Bank für euer SPITCH-Team

Photo by Lars Baron/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

In der Abwehr von Bayer 04 Leverkusen hat Edmond Tapsoba (VT, 15,5 Millionen) seine Corona-Erkrankung überstanden und steht Peter Bosz wieder zur Verfügung. 190 Punkte sind bei sieben Einsätzen sein bislang schlechtestes Ergebnis. Vier Mal durchbrach der Innenverteidiger schon die 300er- zwei Mal sogar die 400er-Marker. Passt er vom Budget her ins Team, ist er in meiner Abwehr gesetzt.

Einer, der dies ermöglichen könnte, ist Mateu Morey (VT, 2 Millionen). Der Spanier durfte für Borussia Dortmund in der Champions League gegen Lazio Rom für den verletzten Thomas Meunier ran und machte seine Sache sehr gut. Ich erwarte ihn auch bei Eintracht Frankfurt in der Startelf. Bislang kommt Morey in dieser Bundesliga-Saison nur auf zehn Einsatzminuten. Seine SPITCH-Bilanz von 62 Punkten in dieser kurzen Zeit kann sich aber sehen lassen. Das sind nicht nur genauso viele, wie Alexander Sörloth gegen Arminia Bielefeld im kompletten Spiel zustande brachte, sondern wären hochgerechnet auf 90 Minuten auch 558 Zähler. Damit könnte ich dann durchaus leben. Es wäre eine gute Basis, um erneut in der Gewinnzone zu landen. Ob es klappt? Das sehen wir wie jede Woche auf dem Spielfeld!

Euer Florian

Zum Autor:
Florian Reinecke begleitet seit über zehn Jahren die Bundesliga als Sportjournalist und hat ein Faible für Manager-Spiele. Er ist für euch (und sich) immer auf der Suche nach den spannendsten SPITCH-Spielern des Spieltags und gibt einen Einblick in seine Gedankengänge.