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SPITCH-Vorschau zum 20. Spieltag: Feuer frei auf die Spitze!

Photo by Matthias Hangst/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Vermutlich habt ihr schon mitbekommen, dass der SPITCH-Punktekatalog in dieser Woche leicht angepasst wurde. „Super Pässe“, abgefangene oder geblockte Bälle wurden ab-, Torschüsse dafür deutlich aufgewertet (von 50 auf 65 Punkte). Zudem wurden die Minuspunkte für Schüsse am Tor vorbei verringert (von -20 auf -15) und auch die Strafe für eine Abseitsposition wurde abgeschwächt. Das dürfte die Taktik bei SPITCH ein wenig verändern, denn Torschüsse sind dadurch deutlich attraktiver geworden – zumindest ist das meine Einschätzung der Lage. Das möchte ich am 20. Spieltag direkt ausnutzen, denn da gilt für mich: Feuer frei auf die Spitze!

Bevor wir die Positionen durchgehen, vielleicht noch eine grundsätzliche Beobachtung: Der FC Bayern München ist dem Feld 2021 nicht nur punktemäßig, sondern auch statistisch enteilt. 123 Torschüsse gaben die Münchner in den sechs Partien des Jahres bereits ab – das sind mit Abstand die meisten aller Bundesligisten. Die Spieler des Rekordmeisters könnten sich jetzt also noch mehr lohnen als sowieso schon. Ihr braucht mich aber natürlich nicht, um euch zu erzählen, dass Robert Lewandowski oder Joshua Kimmich gute SPITCH-Investitionen sind. Deshalb habe ich nur einen Bayern-Spieler in meiner Liste, weil den viele vermutlich nicht so auf dem Schirm haben. Und mit dem möchte ich gleich starten:

Abwehr

Niklas Süle (17,9 Millionen, FC Bayern München) – In drei der letzten vier Startelfeinsätze lief Süle als Rechtsverteidiger auf. Nachdem er Ende letzten Jahres auf dieser Position noch fremdelte, erfüllte er sie beim Auswärtssieg beim FC Schalke 04 mit Leben. Neben seinen defensiven Qualitäten gab er auch gleich vier Torschüsse ab – ein absoluter Spitzenwert für einen Verteidiger. Weil einer deutlich vorbei ging, sammelte er dadurch nach alter Punktewertung 130 Punkte. Nach der neuen wären es 180 gewesen. Das Beispiel verdeutlicht, wie groß der Unterschied unter Umständen sein kann. Spielt Süle erneut Außenverteidiger, möchte ich seinen neu entdeckten Offensivdrang für mein Team nutzen.

Ludwig Augustinsson (6,9 Millionen, SV Werder Bremen) – Der SV Werder Bremen brennt in dieser Saison nur selten ein Offensivfeuerwerk ab, aber man sollte bedenken, dass DSC Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende drei Gegentreffer beim 1. FC Köln hinnehmen musste. Augustinsson verpasste drei Partien verletzungsbedingt und kam dann gegen den FC Schalke 04 zur Pause ins Spiel. Vor dem Seitenwechsel lautete das Torschussverhältnis 6:2 für den FC Schalke 04, nach dem Seitenwechsel waren es dann 13:0 Torschüsse für den SV Werder. In Bielefeld erwarte ich die Kohfeldt-Truppe von Beginn an deutlich aktiver – und Augustinsson wird ein Schlüssel dazu sein.

Zielspieler Schlotterbeck und Flankengeber Trimmel

Nico Schlotterbeck (8,1 Millionen, 1. FC Union Berlin) – Die Leihgabe des Sport-Club Freiburg war lange verletzt raus, stand aber zuletzt zwei Mal in Serie in der Startelf. Mit 363 bzw. 281 SPITCH-Punkten enttäuschte er dabei nicht. Drei Torschüsse gab er seit seinem Comeback ab, einer davon verfehlte sein Ziel deutlich. In Mainz könnte er nun häufiger zum Abschluss kommen, denn die Rheinhessen haben schon elf Standard- und acht Kopfballgegentore hinnehmen müssen – jeweils sehr schlechte Werte. Insgesamt ließ der 1. FSV Mainz 05 in dieser Saison schon 60 gegnerische Torschüsse mit dem Kopf zu – der höchste Wert der Bundesliga. Schlotterbeck war zuletzt sogar häufiger Zielspieler bei Standards als Marvin Friedrich, den die Gegner aufgrund seiner vier Saisontore ganz besonders auf dem Zettel haben.

Photo by Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Christopher Trimmel (8,9 Millionen, 1. FC Union Berlin) – Alle Argumente für Schlotterbeck sind natürlich auch Argumente für Trimmel, denn der Österreicher bereitete mit seinen scharfen Hereingaben in dieser Spielzeit schon sechs Tore vor. In Mainz ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Assist Nummer 7 dazu kommt – auch weil der Vorletzte bereits neun Gegentore nach Flanken aus dem Spiel hinnehmen musste. Natürlich ist auch das der schlechteste Wert der Bundesliga.

Erik Durm (4,9 Millionen, Eintracht Frankfurt) – Derzeit ist noch fraglich, ob der Weltmeister in Hoffenheim einsatzfähig ist. Sollte er aber in der Startelf stehen, ist er äußerst interessant. Zwei Torschüsse gab er 2021 im Schnitt pro 90 Minuten Einsatzzeit ab – das ist ein überragender Wert für einen Defensivspieler. Das liegt natürlich daran, dass Eintracht Frankfurt seit dem Jahreswechsel generell nicht zu stoppen ist. 16 Punkte in diesem Zeitraum bedeuten Rang 1 in der Jahrestabelle und ich glaube daran, dass die Hessen ihre Serie auch im Kraichgau fortsetzen können.

Mittelfeld

Dani Olmo (17 Millionen, RB Leipzig) – Egal, wie man es auch dreht und wendet: Der FC Schalke 04 ist in diesem Jahr nicht besonders gut. 331 Torschüsse hat Königsblau in dieser Spielzeit schon zugelassen. Das ist einsame Spitze (der Sport-Club Freiburg folgt mit 282). Dieser Trend setzte sich auch 2021 fort, denn die Knappen sind das einzige Team, das den Gegner 2021 schon über 100 Mal zum Abschluss kommen ließ (113 Mal). Jetzt kommt RB Leipzig ins Ruhrgebiet und da schießt Dani Olmo aus allen Rohren: Kein Mittelfeldspieler hat seit dem Jahreswechsel mehr Torschüsse abgegeben als der Spanier (18).

Photo by Lars Baron/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Amadou Haidara (12,5 Millionen, RB Leipzig) – Sollte der 23-Jährige auf Schalke in der Startelf stehen, wäre er eine interessante Option. In diesem Jahr gab er bislang pro 90 Minuten Einsatzzeit 2,8 Torschüsse ab – der Wert wird bei den Sachsen nur von Dani Olmo übertroffen. Seine SPITCH-Ergebnisse lassen bislang zu wünschen übrig, aber nach seinem Treffer im Pokal könnte bei ihm auch in der Bundesliga der Knoten platzen – sofern ihn Julian Nagelsmann von der Leine lässt.

Wenn Rashica auf dem Feld steht, dann knallt es

Ritsu Doan (7,2 Millionen, DSC Arminia Bielefeld) – Der Japaner ist ein Phänomen: Obwohl DSC Arminia Bielefeld seit dem Jahreswechsel die wenigsten Torschüsse abgegeben hat (52), ist er gemeinsam mit Olmo der Mittelfeldspieler mit den meisten Abschlüssen (18). Gegen den SV Werder Bremen erwarte ich die Ostwestfalen mit dem Messer zwischen den Zähnen. Gut möglich, dass Doan so auf mehr als seine durchschnittlich drei Torschüsse pro Einsatz kommt.

Milot Rashica (13,8 Millionen, SV Werder Bremen) – Der Kosovare ist nur was für Zocker, denn bislang ist es noch nicht die Saison des flinken Flügelspielers. Seine Formkurve zeigt aber deutlich nach oben, was vielleicht viele noch nicht so mitbekommen haben, denn bislang kam er 2021 in der Bundesliga immer von der Bank. In Bielefeld rechne ich mit Rashica in der Startelf – und wenn er auf dem Feld steht, dann knallt es. 4,4 Torschüsse gab er 2021 pro 90 Minuten Einsatzzeit ab. Damit liegt er gleichauf mit Robert Lewandowski – nicht die schlechteste Gesellschaft.

Sturm

Alexander Sörloth (9,3 Millionen, RB Leipzig) – Bei Sörloth ist die Frage eigentlich nicht, ob er irgendwann explodiert, sondern wann. Dem Norweger fehlt noch dieses eine überragende Spiel mit zwei oder drei Toren. Aber vielleicht kann Schalke 04 da ja helfen?! Mit 2,7 Torschüssen pro 90 Minuten in diesem Jahr folgt er im teaminternen Ranking auf Olmo und Haidara. Schalke könnte jetzt zur großen Sörloth-Party werden.

Photo by Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Andre Silva (23,8 Millionen, Eintracht Frankfurt) – Der Portugiese ist in der Form seines Lebens. Sieben Tore hat er 2021 schon erzielt – das ist gemeinsam mit Robert Lewandowski der Topwert der Liga. Seine 24 Torschüsse im Kalenderjahr sind zwar „nur“ der viertbeste Wert, aber was für SPITCH enorm wichtig ist: Der Portugiese schießt praktisch nie weit am Tor vorbei. Von 24 Versuchen brachten euch seine Abschlüsse nur vier Mal Minuspunkte ein. Zum Vergleich: Bei Lewandowski war das bei 25 Torschüssen sechs Mal der Fall. Da nehme ich den Rabatt im Vergleich zum Bayern-Star doch sehr gerne mit.

Euer Florian

Zum Autor:
Florian Reinecke begleitet seit über zehn Jahren die Bundesliga als Sportjournalist und hat ein Faible für Manager-Spiele. Er ist für euch (und sich) immer auf der Suche nach den spannendsten SPITCH-Spielern des Spieltags und gibt einen Einblick in seine Gedankengänge.

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