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SPITCH-Vorschau zum 21. Spieltag: Passgenau in die Gewinnzone

Am letzten Spieltag feierte das modifizierte SPITCH-Punktesystem Premiere und es gab einige Auffälligkeiten zu beobachten. So sicherte sich beispielsweise Leipzigs Alexander Sörloth dank der aufgewerteten Torschüsse 346 Punkte – ohne an einem Treffer direkt beteiligt zu sein. Aber auch die verlässlichen Größen der bisherigen Saison – wie beispielsweise ein Mats Hummels – fuhren trotz der Abwertung der „Super Pässe“ noch gute Ergebnisse ein. Beim BVB-Verteidiger waren es starke 404 Zähler. In dieser Woche versuche ich bei meinen Empfehlungen die richtige Balance aus Ballmagneten und Torschussgaranten zu finden.

Abwehr:

Evan Ndicka (9,7 Millionen, Eintracht Frankfurt): Der junge Innenverteidiger hat 2021 schon 387 erfolgreiche Pässe gespielt – kein Frankfurter Akteur kommt an diesen Wert heran. Am letzten Spieltag waren die beiden Akteure mit den meisten Pässen die Gladbacher Innenverteidiger Tony Jantschke und Matthias Ginter. Der Gegner der Fohlenelf am vergangenen Samstag: der 1. FC Köln. Das Team von Markus Gisdol ist nun am Sonntag bei den Hessen zu Gast. Da erwarte ich viel Ballbesitz für Eintracht Frankfurt und viele SPITCH-Punkte für Evan Ndicka.

Photo by Lars Baron/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Edmond Tapsoba (13 Millionen, Bayer 04 Leverkusen): Edmond Tapsoba führt in einer Kategorie die Statistiken der Bundesliga seit dem Jahreswechsel an: Der 22-Jährige hat 2021 bereits 594 erfolgreiche Pässe gespielt – und damit die meisten aller Bundesliga-Spieler. Mats Hummels folgt mit 549. Jetzt kommt der 1. FSV Mainz 05 in die BayArena und kein anderes Team kommt in diesem Jahr auf so wenig Ballbesitz. Im Schnitt führen die Mainzer nur 39 Prozent der Zeit die Kugel. Zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin kamen die Rheinhessen trotz 35-minütiger Überzahl nicht über 45 Prozent der Ballbesitzphasen hinaus. Ein perfektes Umfeld für Passmonster Tapsoba. Diese Argumente machen auch Teamkollege Jonathan Tah (12,9 Millionen) durchaus interessant.

Bei Werder gegen Freiburg „fehlen“ 13 Prozent Ballbesitz

Marco Friedl (6,7 Millionen, SV Werder Bremen): Der SV Werder Bremen macht eigentlich gar nicht so gerne das Spiel. Die Hanseaten bringen es 2021 nur auf 44 Prozent Ballbesitz – der drittniedrigste Wert der Bundesliga. Nun ist aber der Sport-Club Freiburg an der Weser zu Gast und das Team von Christian Streich steht mit 43 Prozent sogar noch einen Platz hinter dem SV Werder. In diesem Spiel „fehlen“ also 13 Prozent Ballbesitz. Einer, der davon profitieren dürfte ist Marco Friedl. Der Österreicher hat 2021 beim SV Werder Bremen die meisten erfolgreichen Pässe gespielt (270), 28 davon waren sogar lange Pässe. Darüber hinaus gewinnt er im Schnitt pro Einsatz fast elf Zweikämpfe. Das spiegelt sich durchaus auch in seinen SPITCH-Punkten wider, denn in zwei der letzten drei Einsätze hat er über 300 Punkte gesammelt – und damit rechne ich auch gegen Freiburg wieder.

Mittelfeld

Filip Kostic (19,7 Millionen, Eintracht Frankfurt): Beim Serben gab es zuletzt eigentlich nur Barfuß oder Lackschuh. In vier seiner letzten sechs Einsätze holte der Flügelflitzer über 400, in zwei dieser vier wiederum sogar über 550 SPITCH-Punkte. In den anderen beiden Partien blieb er allerdings jeweils unter 200 Zählern. Gegen den 1. FC Köln, der schon fast traditionell Probleme auf seiner rechten Abwehrseite hat, rechne ich mit dem oberen Spektrum seines Punktebereichs.

Demarai Gray (9,4 Millionen, Bayer 04 Leverkusen): Der Winterneuzugang von Leicester City durfte gegen den VfB Stuttgart seine ersten Bundesliga-Minuten schnuppern und spielte nach seiner Einwechslung groß auf. In nur 17 Minuten gab er drei Torschüsse ab – einer davon landete zu seinem ersten Bundesliga-Treffer im Tor. Sollte er gegen den 1. FSV Mainz 05 erstmals von Beginn an ran dürfen, wäre er eine extrem spannende Option.

Demirbay ist der Ballmagnet im Leverkusener Mittelfeld

Kerem Demirbay (15,5 Millionen, Bayer 04 Leverkusen): Solange Nadiem Amiri nach seiner Coronaerkrankung noch nicht bei 100 Prozent ist, darf sich Kerem Demirbay offensiv austoben. Natürlich ist die Empfehlung nach seinem Doppelpack gegen Stuttgart fast ein wenig offensichtlich, aber auch unabhängig von seinen Toren hat der Linksfuß richtig stark gespielt. Neben seinen Toren kam er noch fünf weitere Male zum Abschluss. Zudem ist er der Ballmagnet im Leverkusener Mittelfeld. 220 erfolgreiche Pässe in 2021 werden von keinem anderen Mittelfeldakteur der Werkself übertroffen.

Photo by Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Christopher Nkunku (17,2 Millionen, RB Leipzig): In der letzten Woche habe ich an dieser Stelle Nkunkus Teamkollegen Dani Olmo empfohlen – und auch in dieser Woche ist der Spanier durchaus interessant – aber ich sehe den Franzosen einen Tick vorne. Vor allem auch wegen seiner Rolle bei Standards. Auf Schalke waren allein die Ausführung von Ecken und Freistößen 72 Punkte gut. Kombiniert mit seinen vielen Torschussbeteiligungen (6,3 pro Schnitt in 90 Minuten) und der zu erwartenden Dominanz gegen Augsburg (durchschnittlich 44 Prozent Ballbesitz) ein gutes Rezept für viele Punkte.

Milot Rashica (13,8 Millionen, SV Werder Bremen): Auch Milot Rashica hatte ich an dieser Stelle in der letzten Woche schon erwähnt. Der Kosovare durfte sein Können dann aufgrund des ausgefallenen Spieles bei DSC Arminia Bielefeld nicht zeigen, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Der SV Werder dürfte gegen den Sport-Club Freiburg aktiver sein als im Schnitt und Rashica hat 2021 mit hochgerechnet 4,4 Torschüssen pro 90 Minuten enormes Punktepotenzial.

Sturm:

Alexander Sörloth (9,3 Millionen, RB Leipzig): Das Warten auf den großen Knall geht beim Norweger weiter, aber er nähert sich immer mehr an. Beim FC Schalke 04 hätte er eigentlich sein Tor machen müssen, kam aber auch ohne eigenen Treffer dank fünf Torschüsse, von denen nur einer weiter vorbeiging, auf ordentliche 346 Punkte. Der FC Augsburg hat in dieser Saison die drittmeisten Torschüsse zugelassen (281), RB Leipzig die drittmeisten abgefeuert (305) – gute Voraussetzungen für ein starkes Sörloth-Spiel. Sollte statt des 25-Jährigen Yussuf Poulsen (15 Millionen) vorne beginnen, wäre der Däne auch ganz weit oben auf meinem Einkaufszettel.

Photo by Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Sasa Kalajdzic (10,7 Millionen, VfB Stuttgart): Nach der Verletzung von Nicolas Gonzalez ist der Österreicher die unbestrittene Nummer 1 im Sturm des VfB Stuttgart. Zu einem sehr vernünftigen Preis bekommt ihr einen Angreifer, der im Schnitt pro 90 Minuten über drei Torschüsse abgibt und über 13 Zweikämpfe gewinnt. Und ab und zu trifft er ja auch die Hütte.

Euer Florian

Zum Autor:
Florian Reinecke begleitet seit über zehn Jahren die Bundesliga als Sportjournalist und hat ein Faible für Manager-Spiele. Er ist für euch (und sich) immer auf der Suche nach den spannendsten SPITCH-Spielern des Spieltags und gibt einen Einblick in seine Gedankengänge.

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