SPITCH-Android App

Installieren

SPITCH App

Installieren

SPITCH App

Aktuell könnt ihr auf Apple Geräten ausschliessliche die Mobile App verwenden. Wir arbeiten daran, SPITCH auch auf Apple Geräten, zeitnah für Mobile-Web anzubieten.

Installieren

Was würde Cicero tun?

“Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt“, heißt es bereits in der vorchristlichen Schrift Paradoxa Stoicorum – also den Paradoxen der Stoiker – des berühmtesten Redners des römischen Reichs Marcus Tullius Cicero. SPITCH hatte er dabei zwar noch nicht im Kopf, auf den Live-Fußballmanager lässt sich sein Zitat dennoch beziehen. Denn diese Woche spare ich – nur hoffentlich nicht an Punkten!

Tor

Stefan Ortega Moreno (9,9 Millionen, DSC Arminia Bielefeld): Zugegeben, im Kasten verhalte ich mich nicht gerade sparsam. Eigentlich entscheide ich mich bei meiner Nummer eins gerne für einen preiswerten Spieler. Die Marktwerte der Stammkeeper haben sich in letzter Zeit aber so sehr angenähert, dass ich das nicht mehr für den richtigen Weg halte. Bei Stefan Ortega Moreno vom DSC Arminia Bielefeld handelt es sich mit einem Wert von fast zehn Millionen gar um den teuersten Torwart überhaupt. Trotzdem weist der 28-Jährige noch ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis auf, vielleicht sogar das beste aller Schlussmänner. Denn durchschnittlich holte er 336 Zähler und damit die mit Abstand meisten unter den Torhütern. Von allen gesetzten Keepern folgt in dieser Kategorie Augsburgs Rafal Gikiewicz mit 257 Punkten je Partie. Ganz abgesehen davon eröffnet die Arminia den 28. Bundesliga-Spieltag gegen Freiburg. Und ich verschaffe mir gerne bereits am Freitagabend einen Vorteil gegenüber dem Hauptfeld.

Abwehr

Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Konstantinos Mavropanos (6,3 Millionen, VfB Stuttgart): Konstantinos Mavropanos vom VfB Stuttgart ist der zweitteuerste Verteidiger, den ich empfehle. Dabei kostet der Grieche, der kürzlich sein Debüt im Nationalteam feierte, nur etwas mehr als sechs Millionen. In den zehn Rückrundenspielen sammelte er im Durchschnitt starke 316 Punkte, in den vergangenen sieben immer mehr als 250. Jüngst gegen Bremen nahm Mavropanos beim 1:0 durch gewonnene Zweikämpfe und durch Pässe fast gleich viele Zähler mit, 120 durch die Duelle und 112 durch die Zuspiele. Selbst beim 0:4 eine Woche zuvor beim FC Bayern kam der 23-Jährige auf 300 Punkte.

Christian Günter (8,3 Millionen, Sport-Club Freiburg): Noch etwas teurer als Mavropanos kommt Christian Günter vom Sport-Club Freiburg mit einem Kostenpunkt von etwas über acht Millionen daher. Den 28-Jährigen lege ich jedoch nur den Risikobereiten ans Herz, holte er in der Rückrunde doch erst einmal mehr als 200 Zähler. Das war beim 2:0 gegen Augsburg am vorletzten Wochenende, als Günter eine Vorlage gab. Schon am Freitag in Bielefeld rechne ich mit dominanten Breisgauern, bei denen er im Falle eines Erfolgs eine wesentliche Rolle einnehmen könnte. Könnte.

Spielt Beyer, handelt es sich bei ihm um das Schnäppchen dieser Woche

Louis Beyer (0,7 Millionen, Borussia Mönchengladbach): Auch die Spielerempfehlung Louis Beyer von Borussia Mönchengladbach kommt wie Günter nicht ohne Konjunktiv aus, der muss euch allerdings nicht ängstigen. Spielt der 20-Jährige erneut von Beginn an, stelle ich ihn auf. Beyer war am vergangenen Spieltag für den verletzten Leistungsträger Nico Elvedi in die Startelf gerückt und sammelte dann überragende 438 Punkte, 210 davon durch gewonnene Zweikämpfe. Läuft er auf, handelt es sich bei ihm mit einem Preis von unter einer Million um das (!) Schnäppchen dieser Woche. Und bei Elvedi spricht viel gegen eine Rückkehr. „Nico Elvedi hat noch Schmerzen und heute nicht trainiert“, sagte Fohlen-Trainer Marco Rose am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Duell bei der Hertha. „Bei ihm wird es eng.“

Chris Richards (3,2 Millionen, TSG Hoffenheim): Chris Richards von der TSG Hoffenheim hat euch Flo bereits zum vergangenen Wochenende empfohlen, an dem 21 Jahre jungen Nationalakteur der USA mit einem Marktwert von lediglich etwas mehr als drei Millionen führt derzeit aber auch wirklich kaum ein Weg vorbei. In den letzten fünf Vergleichen kam er auf 242 Zähler pro Spiel. Richards dürfte euch zwar nicht im Alleingang zum Sieg führen, viel verlässlichere Abwehrspieler gibt es jedoch nicht. Und viele günstigere Stammakteure existieren ebenso nicht.

Photo by Boris Streubel/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Deyovaisio Zeefuik (2,8 Millionen, Hertha BSC): In ganz ähnlicher Preisregion wie Richards bewegt sich Deyovaisio Zeefuik von Hertha BSC. Der U21-Nationalspieler der Niederlande bringt allerdings mehr Risiko mit, knackte er die 200-Punkte-Marke in der zweiten Halbserie doch erst dreimal. Dreimal in den vergangenen vier Aufeinandertreffen. Neben Risiko kommt Zeefuik aber auch mit einigem Potenzial daher, spielt er wie der ähnlich risikoreiche Günter ja vor einer Dreierkette auf dem Flügel. Am vorletzten Spieltag beim 3:0 gegen Leverkusen bewies der 23-Jährige mit einem Traumtor, dass er auch offensiv Akzente setzen kann.

Mittelfeld

Andre Hahn (2,7 Millionen, FC Augsburg): Grundsätzlich bin ich kein großer SPITCH-Fan von Andre Hahn vom FC Augsburg. Aber der etatmäßige Außen hat sich den Stammplatz im Sturmzentrum erspielt, mit drei Treffern in den letzten fünf Duellen. Und die Fuggerstädter bekommen es als nächstes mit dem fast schon als Absteiger feststehenden Tabellenschlusslicht Schalke zu tun… Weitere Offensivkräfte wie der formstarke Ruben Vargas (6,3 Millionen) könnten also ebenfalls zum Matchwinner avancieren und den ein oder anderen Scorerpunkt sammeln.

Captain Obvious empfiehlt Käpt’n Kimmich

Joshua Kimmich (26,5 Millionen, FC Bayern München): Captain Obvious is calling! In einigen Fällen müssen jedoch Star-Kaufempfehlungen her, wenn ihre Umstände eine große Woche versprechen. Und Captain Obvious empfiehlt nicht nur Joshua Kimmich vom FC Bayern München, er zieht dem Nationalakteur auch seine Kapitänsbinde über. Wegen Leon Goretzkas Verletzung sollte Kimmich einen etwas offensiveren Platz auf dem Feld einnehmen, ohne seine tragende Rolle im Aufbauspiel einzubüßen. Neben dem 26-Jährigen dürfte David Alaba auf der Doppelsechs die zurückgezogene Position bekleiden. Und Kimmich ist so oder so trotz einiger eher enttäuschender Auftritte in Sachen Zählerschnitt mit einem Wert von 367 weiter der beste Mittelfeldmann.

Photo by Lukas Schulze/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Florian Grillitsch (13,1 Millionen, TSG Hoffenheim): Direkt nach Kimmich logge ich im Mittelfeld Florian Grillitsch von der TSG Hoffenheim ein. Den 25 Jahre alten Nationalspieler Österreichs halte ich für noch verlässlicher als meine erste Abwehr-Spielerempfehlung Mavropanos. Seit sieben Partien läuft der eigentliche zentrale Mittelfeldakteur in der Innenverteidigung auf, in diesem Zeitraum holte er 289 Punkte je Einsatz. In den vergangenen fünf Spielen wies Grillitsch am letzten Spieltag mit sehr guten 325 seine schwächsten Zähler auf, beinahe 200 davon durch Pässe.

Roland Sallai (5,3 Millionen, Sport-Club Freiburg): Habe ich etwa bereits erwähnt, dass ich freitags gerne zumindest ein Lineup in den Wettkampf schicke? Selbst wenn der Sport-Club Freiburg das Bundesliga-Wochenende jedoch nicht einläuten würde, würde seinen Außenbahnmann Roland Sallai gegen den Vorletzten aus Bielefeld aufstellen. Der 23 Jahre junge Nationalspieler Ungarns läuft nach verletzungsbedingter Zwangspause und damit verbunden einigen Jokereinsätzen wieder zur Höchstform auf, erzielte in den vergangenen beiden Vergleichen je ein Tor. In Abwesenheit des positiv auf Corona getesteten Leistungsträgers Vincenzo Grifo nimmt Sallai zudem die tragende Rolle im SC-Angriff ein.

Sturm:

Photo by Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Alexander Sörloth (9,3 Millionen, RB Leipzig): Im Angriff tue ich mir diesen Spieltag ausgesprochen schwer. Die Entscheidung für oder gegen Weltfußballer Robert Lewandowski muss niemand treffen, dafür für oder gegen beinahe gleich kostspielige Torjäger wie Erling Haaland oder André Silva. Ich passe diesmal in Hinsicht auf die Teuersten der Teuren und hoffe, mir so einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem Feld zu verschaffen. Mein Lieblingsstürmer ist in dieser Woche Alexander Sörloth von RB Leipzig, obwohl der Nationalakteur Norwegens in den letzten beiden Aufeinandertreffen lediglich die Ersatzbank drückte. Am 23. und 24. Spieltag zeigte er allerdings sein Potenzial, mit 346 Zählern in einer Hälfte und 547 in 90 Minuten. Was mir Hoffnung macht, dass Sörloth wieder so eine Leistung abrufen kann? Dass sein Coach Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor der Partie in Bremen die Trainingsleistung des 25-Jährigen ausdrücklich lobte und ihm einen Platz in der Anfangsformation in Aussicht stellte. Manchmal sind die kleinen Dinge ausschlaggebend, da wäre Cicero sicher meiner Meinung…

Zum Autor:

Felix Kindler managt imaginäre Bundesliga-Teams, seitdem er als kleines Kind eine grüne LEGO-Platte geschenkt bekam. Bei SPITCH reichte es schon mehrere Male fast für Platz eins, schließlich musste sich der langjährige Sportjournalist aber stets mit der Top Ten zufrieden geben – noch!

Secured By miniOrange